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München Marathon & München "Hero" 2008

Bei idealem Laufwetter mit angenehmen Temperaturen um die 21 Grad siegte der Favorit im Marathon, Steffen Justus vom Verein Hansgrohe Team Schwarzwald, in 2:21:38 Stunden. Steffen Justus siegte bereits beim MÜNCHEN TRIATHLON in 1:50:15 Stunden. Damit holte er sich in einer Gesamtzeit von 4:12:03 (MÜNCHEN TRIATHLON plus MÜNCHEN MARATHON) die Prämie von 10.000 Euro. Außerdem kassierte er noch 5.000 Euro für eine neue Rekord-Gesamtzeit in der MÜNCHEN HERO Wertung. Als zweiter Marathonläufer lief Peter Rodewald in 2:24:23 über die Ziellinie. Als Dritter erreichte Christian Dirscherl in 2:31:57 das Ziel.
Beim Marathon der Frauen belegte ebenfalls ein MÜNCHEN HERO den ersten Platz: Die Münchnerin Melanie Hohenester siegte überlegen in 2:49:19 Stunden. Auch sie setzte ihre Siegesserie fort. Sie war bereits die schnellste Frau im Triathlon. Mit 4:58:05 Stunden (Marathon plus Triathlon) holte sie sich die 20.000 Euro, die für die MÜNCHEN HERO Frau unter fünf Stunden bereit standen. Zweite wurde Bianca
Meyer (2:56:23) vor der drittplatzierten Italienerin Laura Ursella (2:56:53 Stunden).
Den 10-km-Lauf der Stadtwerke München dominierte der Münchner Sebastian Hallmann von der LG Stadtwerke München in einer neuen Strecken-Rekordzeit von 30:09 Minuten vor dem Zweitplatzierten Tobias Schreindl (31:57). Als Dritter überquerte Johann Hopfner in 32:27 die Ziellinie. Bei den Frauen siegte Julia Weniger in 39:17 Minuten vor Petra Stöckmann (39:29). Als Dritte lief Kristina Brandl in 40:47 Minuten ins Ziel.

Ergebnisse 2008

MÜNCHEN MARATHON / Männer
1. Platz: Steffen Justus Hansgrohe Team Schwarzwald 2:21:38 Stunden (Nettozeit)
2. Platz: Peter Rodewald USV Jena 2:24:23 Stunden (Nettozeit)
3. Platz: Christian Dirscherl LG Passau 2:31:57 Stunden (Nettozeit)
MÜNCHEN MARATHON / Frauen
1. Platz: Melanie Hohenester TriTeam PSV Uni BW München 2:49:19 Stunden (Nettozeit)
2. Platz: Bianca Meyer runningcompany 2:56:23 Stunden (Nettozeit)
3. Platz: Laura Ursella Atletica Buja-Treppo Grande, ITA 2:56:53 Stunden (Nettozeit)
MÜNCHEN HERO / Prämiensieg der Profis
(20.000 Euro Frauen / 10.000 Euro Männer + 5.000 Euro für neuen HERO Streckenrekord)
Männer (Marathon + Triathlon)
1. Platz: Steffen Justus 4:12:03 Stunden
2. Platz: Manuel Wyss 4:36:55 Stunden
3. Platz: Dorian Wagner 4:39:04 Stunden
Frauen (Marathon + Triathlon)
1. Platz: Melanie Hohenester 4:58:05 Stunden
2. Platz: Ulrike Schwalbe 5:10:35 Stunden
3. Platz: Bianca Meyer 5:26:39 Stunden
10-km-Lauf / Männer
1. Platz: Sebastian Hallmann LG Stadtwerke München 0:30:09 (Nettozeit + neuer Streckenrekord)
2. Platz: Tobias Schreindl TV Hauzenberg 0:31:57 (Nettozeit)
3. Platz: Johann Hopfner LLC Marathon Regensburg 0:32:27(Nettozeit)
10-km-Lauf / Frauen
1. Platz: Julia Weniger TG Viktoria Augsburg 0:39:17 (Nettozeit)
2. Platz: Petra Stöckmann TG Viktoria Augsburg 0:39:29 (Nettozeit)
3. Platz: Kristina Brandl 0:40:47 (Nettozeit)
Marathonstaffel -Männer
Platz 1: Wolfsteiner Werkstätten 2:44:59
Platz 2: SG Katek Grassau 2:47:02
Platz 3: hypoxica 2:48:06
Marathonstaffel - Frauen
Platz 1: Team Zwiesel 3:14:58
Platz 2: Fauenteam Lauftreff Schwandor 3:18:44
Platz 3: Ruscher Staffel 3:38:37
Marathonstaffel - Mixed
Platz 1: elspec Racer 3:03:03
Platz 2: Melanie-Team 3:13:43
Platz 3: Zugreiste I 3:13:43

Ziel Olympiastadion



Gebrselassie gewinnt Berlin-Marathon

Berlin — Lauf-Idol Haile Gebrselassie mit einem Fabel-Weltrekord und Irina Mikitenko mit einem grandiosen deutschen Rekord auf Platz vier der ewigen Weltbestenliste haben den 35. Berlin-Marathon gewonnen. Der Äthiopier verbesserte seine eigene Bestmarke auf offiziell 2:03:59 Stunden und lief bei seinem sechsten Sieg im neunten Marathon 27 Sekunden schneller als beim Erfolg im Vorjahr an gleicher Stelle (2: 04:26). Damit sicherte sich der 35-Jährige 130.000 Euro Prämie, zudem kassierte er geschätzte 250.000 Euro Antrittsgage.
Die Wattenscheiderin Mikitenko wurde in inoffiziellen 2:19:19 Stunden erste deutsche Berlin-Siegerin seit 13 Jahren, blieb 4:55 Minuten unter ihren 2:24:14 beim Sieg im April in London und als neunte Frau der Geschichte unter 2:20. Mikitenko kassierte 80.000 Euro Prämie und hat nun zudem die Chance, den Jackpot der World Marathon Majors (WMM) zu knacken.
Gebrselassie, zweimaliger 10.000-m-Olympiasieger und viermaliger Weltmeister, schenkte dem Berlin-Marathon den siebten Weltrekord seiner Geschichte. Für ihn war es der 26. Weltrekord seiner Karriere, wobei nicht alle auch Anerkennung fanden. Deshalb gibt es unterschiedliche Zählweisen.
Der Berlin-Marathon ist das viertgrößte 42,195-km-Rennen der Welt und zählt neben New York, London, Chicago und Boston zu den WMM, der Champions League der Marathonläufe. Pünktlich um 9.00 Uhr hatten Fußball-Bundestrainer Joachim Löw und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die 40.000 gemeldeten Läufer auf die Strecke geschickt.

Sieger Gebrselassie